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Termine

Do, 16. April 2009, 18:00: Vorbereitungstreffen zur Koordinierung der Proteste rund um den 1. Mai , im WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien

Mi,29.April 2009: Antirassismus in der Krise?
Wo und wie findet politisch antirassistische Arbeit heute statt? Wie können neue Allianzen gebildet und kollektive Sichtbarkeit erlangt werden? Diskussion über gemeinsame strategische Perspektiven.
20:00 im que[e]r, Wipplingerstraße 23, 1010 Wien

Fr, 1. Mai 2009, 14.00: Kundgebung und anschließende Demonstration gegen Rassismus
Treffpunkt beim Marcus Omofuma Stein, einem Denkmal gegen die tödliche Abschiebepolitik in Österreich, zu finden am Anfang der Mariahilfer Straße (U2 Museumsquartier), 1070 Wien; Info auf asyl-in-not.org und wik-vernetzungsbuero.at

Mo, 4. Mai 2009, 18.00: Themenabend zu Grenz -und Abschiebepolitik vs. Bewegungsfreiheit im Kaleidoskop
Schönbrunnerstraße 91, 1050 Wien; Info auf moving1505.blogsport.de und kukuma.blogsport.de

Mo, 4. Mai 2009, 19.00: Rassismus in Wien – 10 Jahre nach dem Tod von Marcus Omofuma Podiumsdiskussion im depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien; Info auf depot.or.at

Mo, 11. Mai 2009, 18.00: Themenabend zu Rassismus im Kaleidoskop
Schönbrunnerstraße 91, 1050 Wien; Info auf
moving1505.blogsport.de und kukuma.blogsport.de

Fr, 15. Mai 2009: Straßenfest „moving people – moving culture“
Fest für Bewegungsfreiheit am Urban Loritz Platz (Stadthalle), 1070 Wien; Info auf moving1505.blogsport.de

Links

Myspace Mobilisierungsseite zur Demo am 1.Mai
Marcus Omofuma
Ayl in Not
no-racism
Wiener Integrationskonferenz
Artikel auf Indymedia
„moving culture – moving people“ -Straßenfest für Bewegungsfreiheit
Antikapitalistisches Bündniss Wien

Kein Vergeben, kein Vergessen. Zehn Jahre nach dem Tod von Marcus Omofuma

Kein Vergeben, kein Vergessen. Zehn Jahre nach dem Tod von Marcus Omofuma
Zip-FM Audiomagazin der Freien Radio

Beitragsreihe anlässlich des 10. Todestages von Marcus Omofuma am 1. Mai 2009 auf Radio Orange 94.0 in Wien. Informationen zu Sendezeiten und Links zu den Beiträgen, die online zu hören sind.

Am 1. Mai 1999 startete eine Maschine der Balkan Air vom Flughafen Wien Schwechat. Ein Passagier war gegen seinen Willen an Bord. Er sollte von drei Fremdenpolizisten nach Nigeria abgeschoben werden. Doch bereits bei der Zwischenlandung in Sofia war er tot. Die Beamten hatten ihn dermaßen geknebelt und mit Klebeband und anderen Hilfsmitteln am Sitz fest gezerrt, dass er erstickte. Die Peiniger sind ohne Konsequenzen davon gekommen. Doch die Schreie des Widerstandes gegen Abschiebungen konnten nicht erstickt werden. Marcus Omofuma kämpfte bis zuletzt um sein Leben und seine Freiheit.

Der Tod von Marcus Omofuma ist kein Einzelfall. Bei Polizeieinsätzen, im Polizeigewahrsam und im Zuge von gewaltsam durchgeführten Abschiebungen kommt es immer wieder zu Toten. Die Behörden bemühen sich um Beschwichtigung. Sogenannte Zwischenfälle sollen vermieden werden. Doch nicht immer gelingt es, die Vorkommnisse zu verheimlichen. Von Zeit zu Zeit dringen Informationen über schwere Misshandlungen an die Öffentlichkeit. Doch diese stellen nur die Spitze eines Eisberges dar.

Eine Beitragsreihe der ZIP-FM-Lokalausgabe auf Radio Orange 94.0 in Wien (immer Mo 17:00-17:30 und Di 11:30-12:00) erinnert in den nächsten Wochen an die Ereignisse vor zehn Jahren. Die rassistische Abschiebepolitik gilt es permanent zu bekämpfen!


Kein Vergeben, kein Vergessen. Zehn Jahre nach dem Tod von Marcus Omofuma

Mobilisierungsmaterial

Plakate:







Aufruf: Strache an der Uni blockieren – AntiRassismusFaschismus-Proteste in Wien und Linz:


Printsonderausgabe – Indymedia – 1.Mai 2009 – 10.Todestag von Marcus Omofuma:



Banner:


Radio-Jingle:


Jingle zur Beitragsreihe anlässlich des 10. Todestages von Marcus Omofuma

Radio-Beiträge anlässlich des 10. Todestages von Marcus Omofuma zum Anhören:


Beitragsreihe

Rassismus tötet!

Am 1. Mai 1999 startete eine Maschine der Balkan Air vom Flughafen Wien Schwechat. Ein Passagier war gegen seinen Willen an Bord. Er sollte von drei Fremdenpolizisten nach Nigeria abgeschoben werden. Doch bereits bei der Zwischenlandung in Sofia war er tot. Die Beamten hatten ihn dermaßen geknebelt und mit Klebeband und anderen Hilfsmitteln am Sitz fest gezerrt, dass er erstickte. Die Peininger von Marcus Omofuma sind ohne Konsequenzen davon gekommen. Doch seine Schreie des Widerstandes gegen Abschiebungen konnten nicht erstickt werden. Marcus Omofuma kämpfte bis zuletzt um sein Leben und seine Freiheit.

Der Tod von Marcus Omofumas ist kein Einzelfall. Bei Polizeieinsätzen, im Polizeigewahrsahm und im Zuge von gewaltsam durchgeführten Abschiebungen kommt es immer wieder zu Toten. Die Behörden bemühen sich um Beschwichtigung. Sogenannte Zwischenfälle sollen vermieden werden. Doch nicht immer gelingt es, die Vorkommnisse zu verheimlichen. Von Zeit zu Zeit dringen Informationen über schwere Misshandlungen an die Öffentlichkeit. Doch diese stellen nur die Spitze eines Eisberges dar: Der Rassismus ist via Gesetz festgeschrieben.

Der Tod von Marcus Omofuma ist als Teil eines immer offeneren rassistischen Klimas zu sehen, gedeckt nicht zuletzt durch eine solche Gesetzgebung und Geschürt durch die Hetze in den Massenmedien.

DEMONSTRATION

RASSISMUS TÖTET!

kein vergeben, kein vergessen

in gedenken an den am 1.Mai 1999 ermordeten Marcus Omofuma,
und allen anderen opfern von rassistischer gewalt

KUNDGEBUNG, anschließend DEMONSTRATION

Freitag, 1. Mai 2009

Treffpunkt: 14 Uhr, Omofuma-Stein, WIEN
U 2-Station Museumsquartier / Mariahilferstraße